U-Verlagerung Doggerwerk

1944 wurde die deutsche Industrie massiven alliierten Bombenanschlägen unterworfen. Die deutsche Luftwaffe wurde massiv ausgebaut und erweitert und die einzige Lösung war daher, die Fabriken zu bombardieren.

Im Mai 1944 begannen die Deutschen bei Happurg östlich von Nürnberg den Bau einer unterirdischen Fabrik zur Herstellung des Hochleistungsflugmotor BMW 801, der zum Beispiel in die Focke-Wulf Fw 190 und Junkers Ju 88 verwendet wurde.

Die Bauarbeiten erhielten den Codenamen Esche 1 oder einfach nur Doggerwerk.

Das KZ Hersbruck das zum Konzentrationslager Flossenbürg gehörte und 9500 Zwangsarbeiter, vor allem ungarische Juden, arbeitete in zwei Mannschaften um die Stollen in den Felsen zu Sprengen.

Die Tunnel wurden 5 x 5 Meter ausgesprengt und während des knapp einen Jahr in dem die Arbeit durchgeführt wurden, sind 20% der Fabrik fertig gestellt wurden. Die Hälfte der Arbeiter starben im selben Zeitraum durch Krankheit, Hunger, Repressalien und Müdigkeit.

Alle Fabrikationsanlagen wurden nach dem Krieg geschlossen und heute befindet sich eine Gedenkstätte an Ort und Stelle.

Die Doggerwerke sind nie in Betrieb genommen wurden und heute benutzen nur Fledermäuse die alten Tunnel.