NS Ordensburg Sonthofen

Nach der Machtergreifung der Nazis benötigte diese Ausbildungsstätten für ihre zukünftigen Führer und ihre politischen Soldaten.

Sie beschlossen 3 Ausbildungsstätten zu errichten. Diese sollten im Stil mittelalterlicher Burgen errichtet werden. Neben Sonthofen waren dies:

Ordensburg Krössinsee - in Pommern (heute Polen).

Ordensburg Vogelsang - in der Eifel (Nordrhein-Westfalen) nahe der deutsch/belgischen Grenze.

Eine 4. Schule wurde auf der bestehenden mittelalterlichen Marienburg in Ostpreußen (heute Polen) errichtet.

Mit dem Bau der Ordensburg Sonthofen im Allgäu wurde 1934 begonnen, 2 Jahre später war sie fertiggestellt. Geplant wurde sie von dem Architekten Hermann Giesler.

An der Schule sollten die Schüler ab ihrem dritten Schuljahr unterrichtet werden, das letzte Schuljahr sollten sie auf der Marienburg in Ostpreußen verbringen.

Adolf Hitler besuchte die Ordensburg 1937. Mit Beginn des 2. Weltkriegs wurde der Schulbetrieb verkleinert. Am Ende des Krieges wurde in der Burg ein Lazarett eingerichtet.

Nach dem 2. Weltkrieg übernahm die US-Armee das Gebäude und nutzte es zu Ausbildungszwecken. 1956 wurde es der Bundeswehr übergeben.