Marine Küstenbatterie Granville

In den nördlichen Hafen von Granville, in Frankreich, hatten die Deutschen im Jahr 1943 als Teil ihres Atlantik wall, eine Geschützbatterie mit vier russischen 120 mm. Beutegeschützen errichtet. Die Kanonen wurden in Bunkern installiert. Um die Ziele zu bestimmen, wurde ein Leitstandbunker (M162a) und ein Beobachtungs-bunker zum Schutz des Hafens errichtet. Es wurden mehreren Bunker (R612) und Luftverteidigungs Bunker zum  Schutz der Anlage errichtet.

Nach der Landung der Alliierten in der Normandie (d-day) und der anschließenden Eroberung der gesamten Cherbourgh Halbinsel wurden die deutschen Truppen auf den Kanalinseln, Guernsey, Jersey und Alderney isoliert.

Im Dezember 1944 sind fünf deutsche Kriegsgefangene aus Granville in einem amerikanischen Beiboot zu den Kanalinseln entkommen. Ihr Wissen, aus der Stadt zu entkommen, ermöglichte es im März 1945 an einem deutschen Kommandounternehmen gegen die Stadt zu führen. Es sollte die Moral der Deutschen stärken und lebensnotwendige Gütern zu den drei Inseln bringen. Insgesamt 13 kleine Boote wurden am 8. März im Hafen angegriffen und darüber hinaus etwa 30 Kriegsgefangene gemacht. Etwa 50 deutschen Soldaten ist es gelungen, ein Frachtschiff mit mehr als 100 Tonnen Kohle zu entführen. 4 Alliierte Frachtschiffe wurden versenkt und ein US Kanonenboot wurde gesunken. Die Deutschen verloren ein Minensuchboot, das auf Grund fuhr und aufgegeben werden mußte.