Küstenbatterie Romandils

Zwischen 1942 und 1944 befestigten die Deutschen die französische Mittelmeerküste: von Menton an der italienischen Grenze im Osten bis nach Cerbère an der spanischen Grenze im Südwesten. Ende 1942 wurde in der Stadt Port La Nouvelle mit dem Bau einer Küstenbatterie mit vier 105 mm-Geschützen begonnen. Diese ursprünglich von Pferden gezogenen Geschütze sollten hier eine alliierte Landung verhindern. Die Geschütze wurden zunächst in offenen, betonierten Stellungen platziert. Im darauffolgenden Jahr wurden Bunker (R671) für die Geschütze errichtet, die zusätzlich durch Fliegerabwehr- und Nahverteidigungsstellungen geschützt wurden; alle Stellungen waren durch Gräben untereinander verbunden. Darüber hinaus wurden auch einige Tunnel und unterirdische Räume gegraben und aus dem Fels gesprengt.

Die Geschützbatterie kam nie zum Einsatz und wurde im August 1944 von den Deutschen aufgegeben. Die Geschütze wurden in Richtung Norden abtransportiert, die Bunkeranlagen gesprengt.