Marine Küstenbatterie Scheveningen-Nord

Der Bau dieser Küstenbatterie begann bereits im Jahr 1941. Anfangs befanden sich die Geschütze in offenen Stellungen und die Bedienungsmannschaften waren in Baracken und kleinen Schutzbunkern untergebracht. Im Jahr 1943 wurde die Batterie durch Bunkeranlagen für alle Einrichtungen stark erweitert. Als Besonderheit waren alle diese Anlagen durch betonierte Hohlgänge untereinander verbunden.

Der Batterie bestand aus vier 150 mm. Geschützen in Geschützkasematten und einem Leitstand (S414) in der Mitte der Batterie.

Als Flankenschutz waren zwei weitere Geschützkasematten und fünf Mannschaftsbunker errichtet worden. Zusätzlich gab es zwei Munitionsbunker, einen Befehlsbunker und einen Bunker zur Panzerabwehr. Sowohl die Bunker als auch die Feuerstellungen sind heute noch sehr gut erhalten. Ebenfalls noch gut erhalten sind die Überreste einer Panzermauer, die sich etwa 200 m. ostwärts des Feuerleitbunkers befindet. Diese Mauer sollte verhindern, dass gegnerische Truppen die Batterie umgehen.