Marine Küstenbatterie Mestersand

Im Herbst 1941 begann die deutsche Marine mit dem Bau einer Geschützbatterie auf der Insel Kjelmøya nördlich von Kirkenes im Norden Norwegens. Die Batterie bestand aus vier 240 mm. Geschützen mit einer Reichweite von 26 km. Diese Geschütze befanden sich in gegossenen, offenen Beton-Ringbettungen und waren durch Türme sowie durch Tarnmaßnahmen geschützt. Im Herbst 1942 war die Batterie einsatzbereit.

Im Oktober 1944 war die Batterie am Kampf gegen die vorrückenden sowjetischen Truppen beteiligt; allerdings wurden aufgrund der Übermacht der sowjetischen Truppen die Geschütze und Stellungen durch ihre Bedienungsmannschaften gesprengt.

Im Sommer und im Herbst 1944 wurden die deutschen Truppen im Norden Norwegens durch die Rote Armee nach Westen zurück gedrängt. Infolge des Waffenstillstandsabkommens zwischen Finnland und der Sowjetunion zogen sich die deutschen Truppen auf breiter Front zurück. Im Rahmen der „Operation Nordlicht“ führten 200.000 Soldaten einen Rückzug in „Verbrannte-Erde“-Taktik durch: alle Stellungen wurden aufgegeben, Häuser, Brücken und Straßen wurden gesprengt. Alles Brauchbare, was der Roten Armee hätte in die Hände fallen oder ihren Vormarsch hätte beschleunigen können, wurde weggeräumt. 45.000 Norweger wurden zwangsevakuiert und über 10.000 Häuser, Kirchen, landwirtschaftliche Betriebe, Schulen etc. niedergebrannt. Vieh wurde geschlachtet, Fischerboote versenkt und über 20.000 Telefonmasten umgelegt. Darüber hinaus wurden Pflanzen verbrannt und große Flächen vermint.

Nach der deutschen Kapitulation begannen die norwegischen Zivilisten nach und nach zurückzukehren und im September 1945 hatten die letzten sowjetischen Truppen Nordnorwegen verlassen. Ihnen folgte die norwegische Armee, säuberte die alten deutschen Stellungen und beseitigte zurückgelassene Waffen und Munition. Auf Kjelmøya findet man heute nur noch Überreste von gesprengten Bunkern.

  I've been to this place a couple of times, and these 24cm guns described in the text were the second largest guns in the area. Besides all these blown up concrete bunkers we find today, there are 5 separate storage facilities blasted into solid mountain. The biggest one used to be the main ammo storage for the big guns. There's a railway line leading to the guns. The entire island facing the Barents sea was a real strong point to protect the harbor of Kirkenes. What's not mentioned anywhere is the M19 Granatwerfer located here, in the center of the fortress, to cover every inch of this fortress. The remains of it is clearly visible. This place is still today packed with ammo of all kinds. After the war, the Red Army disassembled one of the 24 cm. guns and brought it back to Soviet.

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