U-Boot Stützpunkt La Pallice

Der Bau des U-Boot-Bunkers in La Pallice, dem Hafen von La Rochelle, begann im April 1941. Der Bau der 10 U-Boot-Molen dauerte zwei Jahre, aber schon ab November 1941 wurden hier die ersten U-Boote stationiert. Die dritte U-Boot-Flotille hatte seinen Sitz in La Pallice und blieb hier bis August 1944, bis sie wegen der alliierten Landung nach Norwegen verlegt wurden. Der Bunker wurde an einem Ende eines geschlossenen Hafenbeckens gebaut. Das Hafenbecken war mit einer Schleuse versehen und somit vor den Gezeiten geschützt.

Der U-Boot-Bunker maß 192 x 159 Meter und war, wie der Keroman III Bunker in Lorient, mit einem Doppel-Dach versehen. Die erste Decke bestand aus 3,5 Meter Stahlbeton, die obere Decke war von ähnlicher Stärke. Zwischen Beiden war ein Abstand von 1 Meter. Die Gesamtdicke des Daches betrug 7,3 m über den Liegeplätzen 1-5 und 6,5 Meter über den Liegeplätzen 6 -10. Diese Bauweise sollte dazu dienen, Bomben auf der oberen Deckenkonstruktion detonieren zu lassen ohne dabei die darunter liegende zweite Decke zu beschädigen.

100 Meter westlich des Bunkers war ein Munitionsdepot mit mehreren Munitionsbunkern für die Lagerung von Torpedos gebaut. Im August 1944 wurde der Bunker wiederholt Luftangriffen ausgesetzt und dabei von sechs großen “Tallboy” bomben getroffen. Die obere Decke wurde stark beschädigt, aber die Bomben konnten die darunter liegende zweite Decke nicht durchschlagen und keines der U-Boote wurde beschädigt.

Am 12. September 1944 hatten die Alliierten den gesamten Flottenstützpunkt eingekesselt und eine lange andauernde Belagerung begann. Die Basis wurde von 20.000 deutschen Soldaten verteidigt und dauerte bis zur Kapitulation im Mai 1945. Während der Belagerung wurde der Stützpunkt komplett durch U-Boote versorgt.

Am 3. Mai 1945 kam  die letzte Lieferung von Kraftstoff mit dem U-Boot (U-255) an. Zwei Tage später verließ U-255 den Stützpunkt, der sich am 8. Mai den Alliierten ergab.

Der Bunker in La Rochelle diente nach dem Krieg als Kulisse für die Filme "Das Boot" und "Indiana Jones II".

Der Bunker wird heute im teilweise von der französischen Marine als Lager genutzt.

  Although this Sub base is not open to the public, I went through it in 2002 when I was in the area working on a cruise ship new build. The base was fenced off but no security on site, so we went in. The building was very dark (with no electricity) so we used our cell phones and cameras to light the way. The offices inside were left with desks and lots of papers scattered about. There were old 1950 style telephones on the walls. Some offices were damp from rain leaking in. The sub pens were interesting. An old tug was in one of them. We took lots of photos. The sub base in St. Nazaire is open to the public. we went through that one too. 

Brian Stickler

I was attached to two air sea rescue boats. We used these sub pens. at this sub base when I served the US Air force in the air sea rescue unit. Year 1951 t0 1953 I'm a little short on memory now. I don't think there is any one who would remember serving , it was a long time ago. 

Aaron Block