Führerhauptquartier Wasserburg

Ende 1942 begannen deutsche Ingenieure der Organisation Todt mit dem Bau eines neuen Hauptsitzes für Adolf Hitler. Dieser sollte sich 4km nördlich der russischen Stadt Pleskau ( Pskow) befinden.

Platziert wurde es in einem Kloster aus dem späten 19.Jahrhundert. Unter den alten Gebäuden wurde ein Bunker (Typ 102V) erbaut und Straßen, Kanalisation und vorhandene Gebäude wurden modernisiert. Das Hauptquartier erhielt den Namen Wasserburg und war in der Tat ein Schloss am Velikaya Fluss.

Aufgrund der militärischen Lage kam Hitler allerdings nie nach Pleskau. Stattdessen wurde es der Hauptsitz der Heeresgruppe Nord.

Das Hauptquartier wurde bis zum Sommer 1944 betrieben, als Pleskau von der Roten Armee zurückerobert wurde. Nach dem Krieg diente das Kloster als Lazarett. Im Jahr 1993 übernahm die russisch-orthodoxe Kirche die Gebäude und nutz diese heute noch als Kloster.