Fliegerhorst Odense

Im Frühjahr 1944 begannen die Deutschen mit dem Bau eines Flugplatzes in Beldringe, nordwestlich von Odense. Etwa 4300 dänische Arbeiter wurden beschäftigt um eine 60 m. breite und 2000 m. lange Start- und Landebahn, einen großen Hangar, mehrere Werkstätten, Flugzeug-Unterstände, Tankanlagen sowie rund 10 km. Rollbahnen und Wege entlang der Außengrenzen zu errichten. Anschließend wurden Kommando-, Mannschafts- sowie MG-Bunker zur Vertei- digung des Flugplatzes gegossen. Das gesamte Gelände wurde mit Stacheldraht eingezäunt, Schützengräben und Schießscharten komplettierten die Sicherung. Anfang 1945 war der Flugplatz dann betriebsbereit und beschäftigte über 800 Deutsche.

Bis zur seiner Befreiung im Mai 1945 herrschte reges Treiben auf diesem Flugplatz mit vielen Flugzeugen, die aus Deutschland hierher verlegt wurden. Jedoch verhinderten Treibstoffknappheit und der Mangel an Piloten ursprünglich geplante Einsätze und die Nutzung dieser neuen Anlage.

Nach der Befreiung wurde das Areal als Flüchtlingslager genutzt. Heute befindet sich ein Museum in einem der Befehlsbunker.