Batterie Mont Coquerel

Diese Batterie wurde von den Deutschen im Jahr 1943 nahe der Ortschaft Mont Coquerel errichtet. Es kamen von den Franzosen erbeutete 105 mm. Kanonen mit einer Reichweite von 12 km. zum Einsatz. Die Geschütze wurden jeweils einzeln in Bunkern vom Typ R671 montiert. Um die Stellung vor den Alliierten zu verstecken, erhielten die Bunker eine Tarnung, die sie wie normale Häuser aussehen ließ, jedoch war ihr Standort bereits bekannt.

Bei der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 wurde die Batterie vom dem amerikanischen Schweren Kreuzer USS Tuscaloosa unter Beschuß genommen.

Die Geschütze waren nach Nordosten ausgerichtet und stellten somit, bedingt durch Bauart und Positionierung der Bunker, keine Gefahr für die Truppenlandung am Utah Beach 14 km. weiter südöstlich dar.

Am 14. Juni 1944 wurde die Batterie Mont Coquerel von US-Truppen angegriffen und eingenommen.