Marine Küstenbatterie Haugesund

Nach dem deutschen Angriff auf Norwegen im April 1940, war es wichtig die Schifffahrtslinien und Küstenlinien zu schützen. Im Herbst 1940 wurde durch die Kriegsmarine der Bau der Batterie , nördlich von Haugesund, begonnen.

Zuerst wurden 4 x 150 mm. Geschütze, mit einer Reichweite von 17 km, eingesetzt. Diese Geschütze waren noch aus dem 1.Weltkrieg und wurden, nach Renovierung, zuerst in der Marineküstenbatterie Bismarck auf Fehmarn eingesetzt.

Im Oktober 1940 kamen die Geschütze dann nach Haugesund. In den darauffolgenden Jahren wurde die Batterie ständig erweitert, mit Geschützstellungen, Munitionsbunkern und Mannschaftsbunkern.

Auf den Bildern sieht man den Schweren Kreuzer Admiral Hipper während er die MKB passierte. Nach der Befreiung 1945 wurde die MKB zerstört. Die Geschütze wurden in der Folge auf Fjøløy in Stavanger platziert und 1959 letztendlich verschrottet.